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 Der große Fall der Engel und Schöpfung des ersten Vampirs

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Cara
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BeitragThema: Der große Fall der Engel und Schöpfung des ersten Vampirs   Di Dez 22, 2015 12:08 pm

Der Engelsfall

Es war ein dunkles Zeitalter in denen allein der Glaube an Engel und göttlichem Beistand den Menschen noch Hoffnung gab und das wussten die Engel selbst nur zu gut. Von Angbeginn der Zeit war ihnen zur Grundregel niedergelegt, dass sie daszu erschaffen worden waren, um die Menschheit zu beschützen und ihre "Entwicklung" zu überwachen.
Die Menschheit war noch immer in einem Zeitalter gefangen, in dem ihr "Wissen" und ihre Fähigkeiten stark begrenzt war. Natürlich waren sie bereits soweit gekommen, um Feuer entfachen zu können, sich Hütten bauen zu können - statt in Höhlen zu hausen - und auch vom Ackerbau leben zu können. Doch weiser waren sie dadurch noch nicht geworden.
Auch sollten Engel dafür sorgen, dass die Kriege der Menschen sich in Grenzen halten würden und die Todsünden nicht unter den Menschen ausbrechen würden. Es war ihnen ins Blut übergegangen, die Menschen zu lieben und zu beschützen. Doch spalteten sich mit den Jahrhunderten hier die Meinungen.
Immer wieder gab es Engel, die ihre "Macht" und Überlegenheit über die Menschen hinaus ausnutzen wollten und sie zu unterwerfen suchten. Immer wieder verloren diese "Grünschnäbel" den Kampf und wurden hart bestraft.

Die Jahrhunderte vergingen und Jesus Christus wurde geboren, wuchs auf und wurde gekreuzig. Gott erzürnte, vergab jedoch. Es waren aber die Engel, die sich nun in zwei Parteien spalteten.
Einige von ihnen hatten den Menschen vergeben und standen ihnen noch immer beiseite, andere hatten den Glauben an das Gute in ihnen verloren und versuchten ihnen immer wieder auf die eine oder andere Art und Weise zu schaden, andere wiederum betrachteten die Menschheit mit Gleichgültigkeit.
In dieser Zeit beschloss der hohe Rat der Erzengel sämtliche Gesetze, Regeln und Bestrafungen zu verschärfen und die Menschheit noch mehr zu bewachen. Es war zudem untersagt, ihnen  "Wissen" einfach vor die Füße zu werden, man sollte sie zum "Lernen und Studieren" anleiten, was darüber hinausging wurde mit Verbannung bestraft.

Eines Tages jedoch schlich sich Luzifer zu den Menschen, um sie selbst zu studieren und um herauszufinden, wie weit ihr Wissen ist. Der junge Engel wusste nicht, dass er Gleichgesinnte unter den Engeln hatte, die ihm bald folgen würden. So auch die junge Minerva. Sie hatte schon seit einigen Jahrzehnten eine seltsame Verbindung zu Luzifer gespürt und fühlte sich stark zu ihm hingezogen. Als sie einmal mehr dem jungen Engel in die irdische Welt folgte begegnete sie einer jungen Mutter, deren Kind an sehr hohem Fieber litt und starke Schmerzen verspürte. Die Mutter betete zu Gott, um Hilfe und Beistand, doch bekam sie keine Antwort. Minerva empfand Mitgefühl, denn sie wusste, wie man dem Kind helfen konnte und doch durfte sie es der Mutter nicht einfach verraten. Es wäre mit Hochverrat an den hohen Rat der Erzengel gleichzusetzen. Ihr Herz gewann aber die Oberhand und so beschloss sie kurzerhand darauf, der Mutter zu helfen und mit ihr die benötigten Kräuter zu sammeln, um Tee, Pasten und sogar heilende Kräutertränke herzustellen. Die junge Frau gewann bald darauf an gewaltigem Wissen in der Kräuterheilkunde und somit auch Macht über Leben und Tod. Die Menschen in ihrem Dorf bekamen Angst vor ihr und begannen sie als Hexe zu beschimpfen. Schließlich wurde sie zum Scheiterhaufen geführt und zum Tode verurteilt.
Dieses Geschehen blieb nicht ungesehen und auch Minerva wurde dabei entdeckt, wie sie versucht hatte, der jungen Frau zu helfen. Sie wurde selbst vor Gericht gestellt und zur Verbannung verurteilt.
Luzifer indessen war ebenfalls auf Minerva aufmerksam geworden und spürte ihre Verbundenheit mit ihm. Er hatte begonnen, mehr für sie zu empfinden als wie nur für eine Schwester. Er stand ihr bei und entfachte damit einen gewaltigen Streit zwischen dem hohen Rat der Engel und ihnen beiden. Niemand ahnte dabei, dass Luzifer inzwischen noch viel mehr Anhänger und Gleichgesinnte gewonnen hatte, die den Menschen Wissen schenken wollten und als Gegenleistung zu ihren "Göttern" ernannt werden wollten.
Ein unsäglicher Hass aufeinander baute sich auf und ein blutiger Kampf entfachte. Engel gegen Engel, Bruder gegen Bruder.
Der Krieg der Engel wurde jedoch nicht nur in den sieben Himmeln von Eden ausgetragen. Auch die Menschen litten stark unter dem Fall der Engel und immer wieder verschwanden einige von ihnen um Jahre später als etwas viel dunkleres zurückzukehren. Vampire.
Die gefallenen Engel, beraupt ihrer Flügel und der Gnade, nach Eden zurückzukehren, hatten erkannt, dass ihr vergiftetes Blut einige der Menschen in Vampire - Untote, die nur in der Nacht frei umherwandeln konnten - verwandelte.
Minerva selbst war es, die die erste junge Frau in einen Vampir verwandelte. Diese Frau jedoch, war bei der Wandlung schwanger. Sie gebar ein kleines Mädchen - Lilith. Aus ihrem Blut wurden die ersten Blutsteine gewonnen, wodurch es den Vampiren ermöglicht worden war, sich auch im gleißenden Sonnenlicht frei bewegen zu können und so ein Leben unter den Menschen führen zu können, um diese ahnungslos unterwandern und zu ihres gleichen verwandeln zu können.
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